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Förderperiode „LEADER 2014 – 2020“ im „Südlichen Emsland“

„LEADER“ ist nicht nur ein Förderprogramm, sondern ein Instrument der Regionalentwicklung in ländlichen Räumen!
Dies wurde im „Südlichen Emsland“ erkannt: Die Samtgemeinden Freren, Lengerich und Spelle, die Gemeinden Emsbüren und Salzbergen sowie die Stadt Lingen (Ems) entschlossen sich in 2006/2007, verstärkt zusammenzuarbeiten.

Als eine der wichtigsten LEADER-Regeln startete in 2007 infolgedessen ein umfangreicher Beteiligungsprozess: Für die Teilnahme am Wettbewerb musste ein sogenanntes „Integriertes REK“ (Regionales Entwicklungskonzept) erarbeitet werden.
Beispielhaft gelang es, nicht nur Vertreter der sechs Verwaltungen, sondern auch eine große Anzahl an Vereinen, Verbänden sowie Bürgerinnen und Bürger intensiv in den Prozess einzubeziehen.

Logo Südliches Emsland
Im November 2007 wurde die Region als LEADER-Förderkulisse ausgewählt. Bis Ende 2013 standen insgesamt rund 2 Millionen Euro zur Projektentwicklung und Umsetzung im ländlichen Raum des „Südlichen Emslandes“ mit einer Bevölkerung von nahezu 80.000 Menschen (ohne das Innenstadtgebiet der Stadt Lingen, Ems) zur Verfügung. Generelles Ziel sind die Steigerung der Lebensqualität und die Verstärkung der regionalen Identität. Als Entscheidungsgremium über die Auswahl der privaten und öffentlichen Projekte wurde die „Lokale Aktionsgruppe“ (LAG) Südliches Emsland gegründet.

Ziel eines LEADER-Prozesses ist es, Kommunen zur Überwindung von „Kirchturmdenken“ zu motivieren. Gemeinsamkeiten sollen entdeckt und genutzt werden. Dies gelingt im „Südlichen Emsland“ hervorragend. Das Südliche Emsland wurde deshalb auch in die nachfolgende Förderperiode 2014-2020 aufgenommen. Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Kulturzentrum FOKUS

Energetische Sanierung

Mehrgenerationenplatz und Skulpturenpark

Das Kulturzentrum FOKUS ist ein beliebter Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen in Emsbüren. Seit Jahren finden dort Theateraufführungen, Tanzkurse, VHS-Kurse oder Konzerte statt.

Anfang 2017 wurden die Innenräume bereits energetisch saniert, um das Gebäude, das 1998 aus den ehemaligen Gebäuden der Landwirtschafts- und Hauswirtschaftsschule entstand, zukunftsgerichtet aufzustellen. Die Eingangstür, einige Fenster sowie die Heizung im Theatersaal wurden erneuert. Außerdem wurde das Dach gedämmt. Das vom Land Niedersachsen im Rahmen des LEADER-Programms geförderte Projekt war jedoch nicht das einzige Vorhaben der Stiftung.

Mit einer Förderung vom Land Niedersachsen, vom Landkreis Emsland und vom Ortsrat Emsbüren wurden außerdem ein Mehrgenerationenplatz sowie ein Skulpturenpark errichtet. Der Mehrgenerationenplatz bietet neben verschiedenen Spielgeräten für Kinder auch Outdoor-Fitnessgeräte. Im Skulpturenpark sind wechselnde Kunstausstellungen, organisiert vom Kulturkreis Kirchspiel Emsbüren, zu sehen. Der neu gestaltete Außenbereich vereint die Generationen und lädt zum Entspannen, Spielen und Verweilen ein.

Ausbau des multifunktional genutzten Teilstückes des Weges "Zum Linnspiek"

Über ein Teilstück des Weges "Zum Linnspiek" verlaufen verschiedene überregionale Radwanderrouten, wie die Emslandroute, der Emsradweg, die Hase-Ems-Tour und der Energie-Parcour. Zur Erhaltung und qualitativen Verbesserung der tourististischen Infrastruktur der Gemeinde Emsbüren wurde das multifunktional genutzte Teilstück des Weges "Zum Linnspiek" erneuert.

Barrierefreier Zugang zum Freilichtmuseum Heimathof Emsbüren


Auf dem Gelände des Freilichtmuseums Heimathof Emsbüren wurde in den letzten Wochen mit Hilfe einer LEADER-Förderung sowie mit einem Zuschuss des Landkreises Emsland ein barrierefreier Zugang erstellt. Die Wege auf dem Heimathof bestanden bislang lediglich aus Kopfsteinen, Kieselsteinen und Bruchsteinen und waren besonders für Menschen, die in der Bewegung eingeschränkt sind, nur schlecht zu begehen.

Im Rahmen des Projektes wurde nun ein barrierefreier, gepflasterter Zugang zum Haupthaus, zu den sanitären Anlagen sowie zum Heilkräutergarten erstellt. Die Stufe in das Haupthaus wurde abgesenkt und eine neue Eingangstür eingebaut. Da die Einfahrt zum Heimathof sehr steil ist, wurden oben auf dem Heimathofgelände zwei Parkplätze für Menschen mit Behinderung eingerichtet. Um für ausreichend Helligkeit zu sorgen, wurden außerdem Laternen aufgestellt.

Auf dem Heimathof finden vielfältige Veranstaltungen, gesellschaftliche Anlässe und Feiern statt. Die Umsetzung dieser Maßnahme ermöglicht vor allem älteren und mobilitätseingeschränkten Menschen eine uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Leader Heimathof

Ihr Ansprechpartnerin

Frau Hummel
Telefon (geschäftlich):
05903/9305-243
Fax (geschäftlich):
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