Offizieller Start des Rikscha Projektes Emsbüren

Mit einer kleinen Segensfeier am Elisabeth Haus Emsbüren ist das Rikscha Projekt im Kirchspiel offiziell gestartet. Zwei Rikschas sind nun im Einsatz und schenken nicht nur Senioren mehr Mobilität und Lebensfreude.

Rikscha Emsbüren Einweihung Gäste „Das Projekt ist eine Kooperation verschiedener Einrichtungen in Emsbüren. Inzwischen haben sich bereits 16 haupt- und ehrenamtliche Fahrer gefunden“, freut sich Brigitte Haar, Heimleiterin des Elisabeth Hauses Emsbüren, wo die Spezialräder untergebracht sind und auch die Anmeldungen für eine Fahrt erfolgen. Nicht nur Bewohner des Pflegeheims können das Angebot nutzen, auch jüngere Menschen, z.B. mit einer Beeinträchtigung, haben die Möglichkeit, eine Fahrt mit der Rikscha zu unternehmen. Maria Hülsing von der Initiative Seitenblicke erklärt: „Wir wollten etwas anbieten für die Menschen in Emsbüren, denen es nicht so gut geht. Damit sie auch am Leben teilnehmen können und sehen, was in der Gemeinde geschieht!“

Die offizielle Feier diente als Startschuss - im Einsatz sind die beiden Rikschas aber schon seit ein paar Wochen und werden gut angenommen. So geht es manchmal zum ehemaligen Wohnhaus, zum Fußballplatz oder Eis essen. „Nicht nur der Radius wird im Alter kleiner, sondern auch die Kontakte weniger. Mit dem tollen Engagement der Rikscha-Piloten haben die Mitfahrer jemanden zum Sprechen und erleben ein Gefühl von Gemeinschaft und Freiheit“, lobt Pastor Stephan Schwegmann das Projekt.

Die Fahrten für bewegungseingeschränkte Personen jeden Alters sind kostenlos, über eine Spende freuen sich die Initiatoren. Gebucht werden können die Ausflugsfahrten telefonisch über das Elisabeth Haus 05903- 9530 (werktags von 8-12 Uhr).

Alle weiteren Informationen zum Projekt unter:

www.rikscha-emsbueren.de