„Emsbüren steht auf 2.0“: Über 500 Menschen setzen trotz hoher Temperaturen gemeinsam ein starkes Zeichen für Demokratie und Solidarität

Veröffentlicht am: 20.08.2026

Demokratie Rückblick Gruppenbild Ein starkes Zeichen für Demokratie, Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt: Unter dem Motto „Emsbüren steht auf 2.0 – Gemeinsam für Demokratie und Solidarität“ sind am Donnerstagabend, 13. August 2026, rund 500 Menschen auf dem Parkplatz vor der Volksbank in Emsbüren zusammengekommen.

Menschen unterschiedlichen Alters, Mitglieder zahlreicher Vereine und Institutionen, Schülerinnen und Schüler sowie viele weitere Bürgerinnen und Bürger machten gemeinsam deutlich: Demokratie, Respekt und Solidarität sind Werte, die in Emsbüren von einer breiten Mitte der Gesellschaft getragen werden.

Eine ganze Gemeinde steht zusammen

Besonders bemerkenswert war erneut die große Geschlossenheit innerhalb der Gemeinde. Zahlreiche Emsbürener Vereine, Verbände, Kirchengemeinden und Institutionen aus den unterschiedlichsten Bereichen des gesellschaftlichen Lebens hatten gemeinsam zur Teilnahme an „Emsbüren steht auf 2.0“ aufgerufen.

Gerade diese Vielfalt war den Initiatorinnen und Initiatoren ein besonderes Anliegen. Denn sie zeigt: Das Eintreten für demokratische Werte ist keine Aufgabe einzelner Gruppen. Es verbindet Menschen über Vereins-, Generations- und Institutionsgrenzen hinweg.

„Dass so viele Vereine und Institutionen aus unserer Gemeinde gemeinsam hinter dieser Veranstaltung stehen, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit. Gerade in der heutigen Zeit ist es ein wichtiges Signal, dass wir bei allen Unterschieden, die es natürlich auch bei uns gibt, in grundlegenden Fragen zusammenstehen. Demokratie und Solidarität verbinden uns. Emsbüren zeigt heute erneut: Wir sind eine Gemeinschaft.“

Besonders starkes Signal der Emsbürener Jugend

Ein Schwerpunkt der zweiten Auflage lag ganz bewusst auf der jungen Generation. Die musikalische Gestaltung des Abends wurde von Schulbands und Schulchören der Haupt- und Realschule in Emsbüren übernommen. Damit waren junge Menschen nicht nur Gäste der Veranstaltung, sondern gestalteten sie selbst aktiv mit und gaben ihr musikalisch eine eigene Stimme.

Besonders deutlich wurde dies beim zentralen Redebeitrag des Abends, den Emil Böcker stellvertretend für die Emsbürener Jugendlichen gestaltete.

Für die Initiatorinnen und Initiatoren war diese Beteiligung ein besonders wichtiges und ermutigendes Zeichen

„Wir sind unglaublich dankbar und auch stolz darauf, dass unsere Jugendlichen diese Veranstaltung nicht nur besuchen, sondern selbst mitgestalten. Wenn junge Menschen ihre eigenen Gedanken zu Demokratie, Solidarität und unserem gesellschaftlichen Miteinander formulieren und öffentlich vertreten, dann ist das vielleicht eines der stärksten Signale, die von einem solchen Abend ausgehen können.“

Es sei ein gutes und beruhigendes Gefühl zu erleben, dass die Werte, um die es bei „Emsbüren steht auf“ gehe, auch von der jungen Generation mitgetragen werden. Demokratie sei laut Böcker schließlich nichts Selbstverständliches. Sie lebe davon, dass jede Generation aufs Neue bereit sei, Verantwortung für sie zu übernehmen.

Zweite Auflage nach großer Resonanz 2024

„Emsbüren steht auf 2.0“ knüpfte an die erste große Veranstaltung im Februar 2024 an. Damals waren knapp 2.500 Menschen in Emsbüren zusammengekommen und hatten ein weithin sichtbares Zeichen für Solidarität, Zusammenhalt und Vielfalt gesetzt.

Mit der Neuauflage im Jahr 2026 wollten die Initiatorinnen und Initiatoren deutlich machen, dass dieses Engagement keine Momentaufnahme geblieben ist. Zweieinhalb Jahre nach der ersten Veranstaltung lautete die Botschaft deshalb erneut: Demokratische Werte, gegenseitiger Respekt und gesellschaftlicher Zusammenhalt brauchen Menschen, die für sie eintreten – dauerhaft und sichtbar.

Großer Dank an die Emsbürener Bevölkerung:

Am Ende des Abends überwog bei den Organisatorinnen und Organisatoren vor allem eines: Dankbarkeit.

Sie galt den vielen Vereinen und Institutionen, die den Aufruf unterstützt und weitergetragen hatten, den Schulen und insbesondere den jungen Menschen, die das Programm mit großem Engagement gestalteten – und vor allem den rund 500 Bürgerinnen und Bürgern, die trotz knapp 35 Grad Außentemperatur mit ihrer Teilnahme zeigten, dass ihnen das demokratische und solidarische Miteinander in ihrer Gemeinde wichtig ist.

„Wir können allen Menschen, die heute hier waren, nur von Herzen Danke sagen. Eine solche Veranstaltung kann man organisieren und vorbereiten – ihre eigentliche Bedeutung bekommt sie aber erst durch die Menschen, die kommen und gemeinsam ein Zeichen setzen. Die große Unterstützung aus der Bevölkerung bedeutet uns deshalb sehr viel.“

Die zweite Auflage von „Emsbüren steht auf“ habe einmal mehr gezeigt, was eine Gemeinde auszeichnen könne: nicht, dass alle Menschen immer derselben Meinung sind, sondern dass sie trotz unterschiedlicher Auffassungen gemeinsame demokratische Grundwerte miteinander teilen und füreinander einstehen.

Die Initiatorinnen und Initiatoren ziehen deshalb ein durchweg positives Fazit:

„Emsbüren steht auf 2.0 war ein starkes Zeichen unserer gesamten Gemeinde. Ein Zeichen für Demokratie. Ein Zeichen für Solidarität. Und vor allem ein Zeichen des Zusammenhalts. Dass dieses Zeichen von Jung und Alt und von so vielen unterschiedlichen Vereinen, Institutionen und Menschen gemeinsam getragen wurde, macht uns besonders stolz. Emsbüren hat heute gezeigt: Wir stehen zusammen.“