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06-07-04_Ortskern_Emsbüren_Enkings Mühle (2) Enkings Mühle

Enkings Mühle wurde im Jahre 1802 an Stelle eines baufällig gewordenen Vorgängerbaus, einer hölzernen Bockwindmühle, errichtet und befindet sich seit dem Beginn des letzten Jahrhunderts im Besitz der Familie Enking. Seit dieser Zeit wird sie für die Emsbürener Schwarzbrotbäckerei genutzt.

Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts war das Windwerk herabgestürzt und hatte die äußere Galerie und die Flügel so schwer beschädigt, dass sie abgetragen werden mussten.

Für den Weiterbetrieb der Mühle wurde das Mahlwerk elektrifiziert, so dass man nicht mehr auf die Flügel der Mühle angewiesen war. Seit 1928 stellt die Familie Enking in Emsbüren ihren im ganzen Emsland und Westfalen bekannten und beliebten Enkings Pumpernickel her. In der 200 Jahre alten Mühle wird dazu der beste Roggen aus heimischem Anbau gereinigt und geschrotet und unter Zugabe von reinem Wasser nach traditionellem Familienrezept gebacken.

Die aus Bentheimer Sandstein bestehende Mühle umfasst fünf Stockwerke, die miteinander durch Luken verbunden sind.

Im Innern ist alles so erhalten, wie es in den letzten zwei Jahrhunderten angelegt worden ist: Hölzerne Stiegen und Leitern, die die fünf Böden (Stockwerke) miteinander verbinden, ein Mahlstein, verschiedene Einrichtungen wie Waagen, Flaschenzüge für die Mehlsäcke und anderes Zubehör.

Anfang dieses Jahrhunderts hat die Familie Enking den ursprünglichen Zustand der Mühle wieder hergestellt.

Gemeinsam mit dem Landkreis Emsland und der Gemeinde Emsbüren wurde der Bestand aufgenommen und wurden Pläne für eine Wiedererrichtung des Windwerkes und der Galerie angefertigt. Die Mühle erhielt eine neue Kappe, eine neue Galerie und neue Flügel und wurde im Jahr 2002 fertiggestellt, passend zum 200jährigen Jubiläum.

Viele öffentliche Geldgeber hatten die Restaurierung der Mühle möglich gemacht.

Enkings Mühle Für angemeldete Gruppen ab mindestens 15 Personen bietet die Familie Enking Führungen durch die Mühle und die Bäckerei an. Nach der Führung gibt es eine kleine Kostprobe von dem herrlichen Pumpernickel. Danach rundet ein Besuch im Mühlencafé das Ganze ab.

Das Café ist geöffnet:

Donnerstag bis Sonntag ab 14 Uhr. Von Oktober bis März nur an Sonntagen ab 14 Uhr. Gruppen ab 15 Personen können nach vorheriger Anmeldung auch an anderen Tagen das Café besuchen.