Schule muss auch Ort der Bewegung sein - LT vom 01.02.2010
Freude über Auszeichnung
„Ihr seid sportlich, und ihr seid freundlich! Ihr seid wirklich eine sportfreundliche Schule!" Das betonte Michael Koop, Präsidiumsmitglied im Kreissportbund Emsland, aus Anlass der Auszeichnung der Joseph-Tiesmeyer-Schule als „Sportfreundliche Schule". Mit diesem Zertifikat würdigen das niedersächsische Kultusministerium und der Landessportbund Niedersachsen, dass sich die Emsbürener Grundschule schon seit Jahren stark in der Gesundheitserziehung durch Bewegungsförderung engagiert und weiß: „Bewegte Kinder sind schlaue Köpfe!" „Um die Landesauszeichnung „Sportfreundliche Schule" zu erhalten, gilt es, eine Vielzahl von Kriterien zu erfüllen. Dazu gehören intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportvereinen, die Talentsichtung und Talentförderung motorisch begabter Schüler, die regelmäßige Teilnahme an Schulwettkämpfen, ein vielfältiges Angebot von Sportarbeitsgemeinschaften, die Durchführung eines qualifizierten Schwimmunterrichts sowie Bewegungsmöglichkeiten auf dem Schulgelände", unterstrich Regierungsschuldirektor Heiner Reinert, der insbesondere Schulleitung und Lehrerkollegium für ihr großes Engagement in diesem Bereich dankte, denn: „Die Joseph-Tiesmeyer-Schule sieht die Förderung von Sport und Fitness als wesentlichen Bestandteil ihres Schulprogramms." Schulleiterin Johanna Hartke wies daraufhin, dass dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder in der heutigen Zeit immer weniger Raum gegeben werde und es daher auch Aufgabe von Schule sei, sich als Ort der Bewegung zu begreifen. Dass Bewegung nicht nur gesund ist, sondern auch richtig viel Spaß macht, das bewiesen die Kinder, die im Rahmen eines originellen Wintersportfestes und angefeuert von ihren Mitschülern über Gletscherspalten kletterten, durch Eistunnel rutschten oder Schneemänner bauten. Sie absolvierten so nicht nur erfolgreich einen Wintersportausweis, sondern gaben nebenbei einen eindrucksvollen Einblick in ihren abwechslungsreichen Sportunterricht. „Wir sehen hier das Ergebnis zahlreicher Initiativen einer engagierten, ideenreichen und innovativen Schule", betonte Bürgermeister Bernhard Overberg. „Hier ist wieder einmal bewiesen, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist lebt", zeigte sich auch Manfred Eden, Fachberater für Schulsport bei der Landesschulbehörde, angesichts der sportlichen Show beeindruckt. Dass die geladenen Ehrengäste anschließend selbst den Spaß an Bewegung entdeckten und sich ein packendes Bob-Rennen lieferten, sorgte unter den Kindern der Joseph-Tiesmeyer-Schule für fast ebenso viel Begeisterung wie die erhaltene Auszeichnung „Sportfreundliche Schule".
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