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Schöpfungsgeschichte bleibt immer aktuell - LT vom 25.01.2010

Kindermusical "Der Beginn" in Emsbürener Andreaskirche

„Geht die Schöpfung flöten, bist du auch weg vom Fenster! Die Erkenntnis, dass jeder Mensch ein kleiner Teil von Gottes großem Werk ist und dass es gilt, behutsam mit dem uns anvertrauten Geschenk der Schöpfung umzugehen, ist die wesentliche Aussage des Kindermusicals „Der Beginn", das in der St. Andreas Kirche Emsbüren große und kleine Zuschauer begeisterte.
 „Der Beginn“ "ist das beeindruckende Ende einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen den Emsbürener Schulen und der Kirche.
Im Rahmen der Ganztagsschule haben Erst- bis Siebtklässler der Josef-Tiesmeyer-Schule, der Waldschule Leschede, der Hauptschule und der Liudger-Realschule mit viel Spaß, aber auch mit Ehrgeiz und Konzentration Dialoge eingeübt, Lieder einstudiert und jede Menge schauspielerisches Talent bewiesen. Stimm- und wortgewaltig unterstützt wurden sie dabei vom Kinderchor und vom Projektchor St. Andreas. Auch der Soloauftritt der jungen Sängerin Elisa Ludwig berührte und beeindruckte. Instrumental vervollkommnet wurde das musikalische Highlight vo Elisabeth Drees, Marcel Arning und Bernhard Gortheil. Die selbst entworfenen Plakate und die energisch gerührte Werbetrommel der Kinder hatten dazu geführt, dass die Bänke der Andreaskirche reich gefüllt waren. Die Leitung des ebenso witzig wie kreativ aufgeführten Musicals oblag der Kirchenmusikerin Elisabeth Drees, den Gemeindereferentinnen Verena Freese und Andrea Stuckenberg-Egbers sowie Johanna Bohne, die in der Kirchengemeinde ein freiwilliges soziales Jahr absolviert.
Das Werk „Der Beginn" wurde 2004 im Rahmen einer Tonsatzwerkstatt der Katholischen Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius in Aachen geschrieben.
Die lebendige Umsetzung in der Andreaskirche machte deutlich, dass ein Klingelton von Britney Spears ganz schnell wieder out ist, aber die Schöpfungsgeschichte nicht nur als Thema der Kirche immer aktuell bleiben wird. Im Stück begegneten die Schüler ihrer Religionslehrerin mit anfänglicher Skepsis, die sich schließlich verlor: Zwar bleibt die Schöpfung nach rein naturwissenschaftlichen Gesichtspunkten eine Frage des Glaubens, doch die Kinder wissen schließlich: „Alles Schöne haben wir Gott zu verdanken!" Pfarrer Thomas Burke fasste es treffend zusammen:
„Es war schön, witzig und kreativ!"
Das Publikum nahm am Ende zwei Dinge mit nach Hause: die Ehrfurcht vor dem Wunder der Schöpfung und den Respekt vor der Leistung aller Akteure.

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